Mit Yoga gegen Rückenleiden

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6. April 2022

Nicht selten empfehlen Ärzt*innen Yoga, um Verspannungen und Schmerzen im Rücken zu lösen. Yoga hilft nämlich nicht nur dabei Stress abzubauen, sondern auch, die eigene Fitness zu stärken und dabei die Beweglichkeit und den Muskelaufbau zu fördern. Im folgenden Beitrag zeigen wir dir drei Yoga-Grundübungen, die du einfach ausprobieren kannst.

1. «Das Kind»

Die Stellung des Kindes (= Garbhasana) tut der ganzen Wirbelsäule gut. Angefangen von den Hals- über die Brust- und Lenden- bis zu den Sakralwirbeln. Die Kind-Übung dehnt alle Rückenmuskeln und hilft so, Verspannungen zu lösen. Die Übung kann ausserdem bei Verdauungs- und Menstruationsproblemen helfen, da in der sanften Umkehrstellung der Blutkreislauf aktiviert wird und die Bauchorgane eine leichte Massage erhalten.

So führst du die Übung durch:

Du bist vollkommen entspannt, kniest dich auf den Boden und setzt dich mit deinem Gesäss auf deine Fersen. Danach beugst du deinen Oberkörper so weit wie möglich nach unten und ziehst dich mit deinen Armen nach vorne. Halte diese Position für 60 Sekunden.

2. «Die Kobra»

Die Kobra-Übung hilft vor allem bei Schmerzen im unteren Rücken. Bei einer korrekten Ausführung wird die Wirbelsäule verlängert und dadurch die Bandscheiben entlastet. Durch die sanfte Dehnung werden ausserdem Verspannungen im unteren Rücken gelöst. Wenn du mit Schmerzen im unteren Rücken zu kämpfen hast, solltest du diese Übung unbedingt regelmäßig ausführen. Sie wird dir helfen, Rückenschmerzen nachhaltig aufzulösen

So führst du die Übung durch:

Du legst dich auf den Bauch und drückst deinen Oberkörper mit beiden Armen nach oben. Dein Blick ist nach vorne gerichtet, die Schultern fest auf dem Oberkörper platziert. Halte diese Position für 60 Sekunden.

3. «Der herabschauende Hund»

Beim herabschauenden Hund wird die ganze Körperrückseite gedehnt und der Rücken entlastet. Je länger du die Übung praktizierst, desto sicherer wirst du in der Ausführung. Lass dich am Anfang nicht davon beirren, dass deine Fersen nicht ganz auf den Boden kommen oder du deine Knie stark beugen musst. Beim herabschauenden Hund geht es primär darum, Weite in den langen und entspannten Rücken zu bringen.

So führst du die Übung durch:

Du stehst auf deinen Zehenspitzen und stützt dich mit deinen Händen am Boden ab. Dein Gesäss ist nach oben gerichtet. Achte darauf, dass dein Rücken dabei gerade ist.

Jetzt bist du dran!

Viel Spass beim Ausprobieren. Namaste 🙂