Gib Stress und Burnout keine Chance!

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Mittwoch, 2. März 2022

Etwas mehr als ein Viertel der Schweizer Bevölkerung gab in der «Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen» (EWCS) an, häufig oder immer Stress bei der Arbeit zu haben. Der Umgang mit Stress will gelernt sein und kann vor bösen Folgen schützen. Wir stellen dir drei Methoden vor, wie du Stress besser entkommst.

1. Nimm dir regelmässige Auszeiten

Es mag banal klingen, aber: Gönn‘ dir eine Auszeit – und zwar regelmässig. Arbeit geht nie aus, weshalb es schwierig ist, sie links liegen zu lassen. Am Anfang wirst du dich deshalb vielleicht dazu zwingen müssen. Schaufle dir bewusst Zeit für dich selbst frei: geh deinen Hobbies nach (oder suche dir ein Hobby), lese einen Bestseller, spaziere eine Runde im Wald oder schau dir mit einer Gesichtsmaske und einem Glas Wein eine Folge deiner Lieblingsserie an und lege dabei dein Handy weg. Menschen sind unterschiedlich – genauso wie ihre Vorstellung einer Auszeit. Stelle dir daher folgende Frage: «Wie komme ich am besten zur Ruhe?». Sobald du dies für dich selber herausgefunden hast, wird es einfacher abzuschalten.

2. Arbeite effizient und dynamisch

Wer effizient arbeitet, spart Zeit und Energie und hat folglich weniger Stress. Oft verfängt man sich in Details, macht sich zu Tasks einen Kopf, die im Moment gar nicht so wichtig sind und verliert so das Ziel aus den Augen. Abhilfe schaffen Prioritätenlisten, die – wie es der Name schon vermuten lässt – dazu da sind, den Aufgaben Prioritäten zuzuschreiben und sie der Reihe nach abzuarbeiten. Bleiben am Ende des Tages einige Aufgaben unerledigt, sind sie vermutlich weniger wichtig als die bereits erledigten Dinge. Wenn du dann noch etwas Dynamik in deinen Arbeitsalltag bringst, wirst du entspannter bei und neben deiner Arbeit. Die 40-15-5 Regel kann hier helfen: Nach 40 Minuten sitzen soll man gemäss 40-15-5 Regel 15 Minuten stehen und sich anschliessend 5 Minuten bewegen. So wird die tägliche Sitzzeit um einen Drittel verkürzt! Probier’s doch gleich aus.

3. Praktiziere Affirmationen

Unter Affirmationen werden «Bejahungen» verstanden, welche die negativen Auswirkungen von Stress minimieren können. Bejaht werden dabei persönliche Werte, Handlungen oder Situationen. Demnach weisen Personen, die sich selbst als positiv wahrnehmen, in allfälligen Stress-Situationen niedrigere Cortisol-Werte auf als Personen, die dies nicht tun. Beispiele für Affirmationen sind «Ich glaube daran, dass ich Fähigkeiten besitze, mit denen ich überzeugen kann» oder «Ich liebe mich so, wie ich bin». Affirmationen können bspw. morgens laut vor dem Spiegel formuliert werden, wobei stets der Blickkontakt zu sich selbst gehalten werden muss. Auch wenn’s zu Beginn vielleicht etwas komisch wirken mag, lohnt es sich, diese Methode auszuprobieren. Selbstliebe und die Wertschätzung der eigenen Person und Fähigkeiten sind enorm wichtige Faktoren, um Stress besser bewältigen zu können.