Frühlingsmüdigkeit statt Frühlingserwachen? Diese Vitamine können helfen!

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13. April 2022

Der Frühling ist da! Hast du statt guter Laune Kopfweh und Stimmungsschwankungen, bist unkonzentriert oder hast Gliederschmerzen? Die richtigen Vitamine und Mineralstoffe können helfen. Im folgenden Beitrag stellen wir dir die wichtigsten Vitamine und Vitaminlieferanten vor.

Wieso bin ich so müde?

Die Ursachen für eine fehlende Frühlingsvitalität sind noch nicht abschliessend geklärt. Mediziner*innen gehen von Veränderungen im Hormonhaushalt aus. Trotz zunehmendem Tageslicht, das die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin hemmt, tickt die innere Uhr weiter im Wintertakt und hat Mühe, sich auf die veränderten Lichtverhältnisse umzustellen. Der Serotonin- und Dopaminspiegel (Botenstoffe im Gehirn für die Stimmungsregulierung) schaffen es nicht, sich zu voller Höhe aufzuschwingen und wir werden träge. Dazu kommt, dass die zunehmende Wärme unsere Blutgefäße weiter werden lässt und somit Blutdruck und Kreislauf zu den unpassendsten Zeiten in den Keller absacken.

Ernährung ist das A und O

Licht und frische Luft können bei Frühlingsmüdigkeit bereits helfen, da sie den Kreislauf wecken und den Kopf wieder freimachen. Vor allem aber solltest du auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Nahrung achten und auf deftige, fettige Winterkost verzichten. Gefragt sind vor allem die Vitamine A, C und E. Diese solltest du einfach in deinen Alltag einbauen. Ein einfach umsetzbarer Tipp für mehr Vitamin C ist bspw. ein tägliches Glas Ingwer-Zitronen-Wasser. Schneide dazu den Ingwer in dünne Scheiben, übergiesse ihn mit siedendem Wasser und lasse das Ganze für zehn Minuten ziehen. Gib zum Schluss den Saft einer Zitrone dazu und voilà: du hast eine Vitamin C Bombe und einen leckeren Immunbooster!

Tipp: Achte beim Ingwer-Kauf darauf, dass er eine glatte, glänzende Oberfläche hat und prall und fest ist. Schrumpelige Ingwerknollen haben ihre besten Tage schon hinter sich und können holzig und streng im Geschmack sein.

Welche Nahrungsmittel liefern die Vitamine A, C und E?

Die Vitamine A und E zählen zu den fettlöslichen Vitaminen. Fettlösliche Vitamine werden im Körper eingelagert, weshalb bei der Zufuhr durch Supplemente (Tabletten, Pulver und Ähnliches) Vorsicht geboten ist, um eine Vitamin-Überdosis auszuschliessen. Eine Vitamin-Überdosis manifestiert sich durch Symptome wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Haarausfall oder Sehstörungen. Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Diese können nicht im Körper gespeichert werden. Sie müssen daher kontinuierlich über die Nahrung aufgenommen werden und eine Überdosis ist nicht möglich.

Vitamin A
Kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor. Eine empfohlene Vitamin-A-Quelle ist die Leber. Die Vorstufe – das Beta-Carotin – ist vorwiegend in Grüngemüse wie Spinat, Grünkohl, grüne Bohnen oder Broccoli zu finden. Das Vitamin ist zentral für die Neubildung und Entwicklung von Zellen.

Vitamin E
Kommt besonders in pflanzlichen Ölen vor. Quellen sind zum Beispiel Sonnenblumen-, Soja- oder Rapsöl. Das Vitamin lässt sich zudem in Haselnüssen oder Weizenkeimen finden.

Vitamin C
Findet sich besonders in Obst und Gemüse. Vitamin-C-Lieferanten sind wie bereits erwähnt die Zitrone, aber auch Paprika, schwarze Johannisbeeren, Sanddorn, Petersilie und Fenchel. Das Vitamin ist am Aufbau von Bindegewebe, Knochen, Knorpeln oder Zahnfleisch beteiligt. Es gilt zudem als Antioxidans und kann die Aufnahme von pflanzlichem Eisen im Körper verbessern.

Diese Supplemente können zusätzlich helfen

Die Aufnahme der Vitamine A, C und E ist über eine gesunde und ausgewogene Ernährung möglich. In der Zeit nach den Wintermonaten kann das Immunsystem aber zusätzlich tatkräftige Unterstützung durch qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungsmittel brauchen. Achte darauf, dass du mit deiner Ärztin oder deinem Arzt aufgrund deines Blutbilds abklärst, welche zusätzlichen Vitamine du benötigst. Damit bist du sicher, dass du die richtigen Supplemente zu dir nimmst. Der Frühling kann kommen!