Digital gestresst? Diese Tipps können dir helfen.

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Mittwoch, 23. Februar 2022

Digitalisierung kann belastend sein. Um dein digitales Leben zu managen und gesund zu bleiben, kannst du auf altbewährte Hilfsmittel zurückgreifen.

Atme tief durch

Unser vegetatives Nervensystem besteht aus dem Sympathikus und dessen Gegenspieler Parasympathikus. Die beiden Systeme wirken in entgegengesetzter Weise auf unseren Körper ein: Bei Stress übernimmt der Sympathikus die Regie, in Ruhephasen kümmert sich der Parasympathikus. Wenn wir oft gestresst und überfordert sind, ist der Sympathikus permanent aktiv und signalisiert dem Körper: Eine Gefahr lauert. Blutzuckerspiegel und Blutdruck steigen, der Puls schlägt schneller, wir atmen flacher und alle Sinne sind aktiviert. Evolutionär war dieser Mechanismus dafür gedacht, dass wir bei Bedrohungen schnell reagieren und beispielsweise fliehen können. In diesen Momenten gilt: Tief durchatmen. Nimmt man sich bewusst Zeit, tief und fokussiert zu Atmen, wird man spürbar und messbar ruhiger. Eine tiefe und ruhige Atmung bestätigt dem Körper, dass doch keine Gefahr in Sicht ist und er sich beruhigen kann. Probier’s gleich aus. In unserer App findest du Inspiration.

Bewege dich regelmässig

Stress ist zunächst einmal eine natürliche Reaktion auf eine Belastungssituation. Binnen Sekunden werden hohe Mengen an Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol aus der Nebennierenrinde ins Blut ausgeschüttet. Diese (Stress-) Hormone befähigen den Körper kurzfristig zu Höchstleistungen. Langfristig sind hohe Adrenalin- und Cortisolspiegel im Blut aber schlecht für uns. Der gesamte Organismus steht unter Dauerspannung und kommt einfach nicht mehr zur Ruhe. Während wir uns bewegen werden die gleichen Stresshormone zwar auch ausgeschüttet, der Körper lernt jedoch, diese in geringeren Mengen freizusetzen. Das Geniale dabei: Dies wird auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Dein Körper reagiert also auch bei digitalem Stress weniger empfindlich und du bleibst gelassener. Inspiration findest du in den Rubriken „Fitness“ und „Fitness Programme“.

Stärke deine persönliche Resilienz

Der Begriff Resilienz stammt ursprünglich aus der Werkstoff-Physik. Materialien, die nach Momenten der extremen Spannung wieder zurück in ihren Ursprungszustand finden, gelten als resilient. Traumatische Ereignisse und langandauernde Stresssituationen hinterlassen bei uns Menschen ebenfalls „Dellen“. Je gestärkter wir solchen Situationen begegnen, je widerstandsfähiger wir also gegen diese Stressfaktoren werden, desto schneller finden auch wir wieder zu alter Form zurück. Unser Partner Swiss Resilience Hub begleitet dich bei der Stärkung deiner persönlichen Resilienz und mentalen Gesundheit. Resilienz ist trainierbar und wir sind überzeugt, dass Menschen, die ihre emotionale Kompetenz entwickeln und Organisationen, die eine gesundheits- und leistungsorientierte Kultur fördern, nachhaltiger erfolgreich sind. Für kinatic-Nutzer*innen ist das Angebot des Swiss Resilience Hubs im Rahmen des iisy-resilient Abos kostenlos.